Neue Insel, neue Gruppe, neue Herausforderung und doch auch viel Altbekanntes.

Seit Juni 2011 begleitet IPON Mindanao                                                                                                         die indigene Gruppe PADATA. Angeführt von den engagierten Frauen Vilma und Josselyn setzt sich die Organisation für einen formellen Landtitel, den sogenannten Certificate of Ancestral Domain (CADT) ein.  Dies stößt jedoch beim Großgrundbesitzer Villalon, der das Land als Ranch gepachtet hat, auf Widerstand. Die Sicherheitskräfte Villalons versuchen regelmäßig die indigene Bevölkerung auf der Ranch durch verbale Bedrohungen, Abbrennen von Häusern und Schüsse einzuschüchtern.  Am 24. August 2011 hat die Gewalt mit dem Mord an Welcie Gica einen traurigen Höhepunkt erreicht – die polizeilichen Ermittlungen kommen nur sehr schleppend voran und die Sicherheitslage der MenschenrechtsverteidigerInnen hat sich fast drei Monate später immer noch nicht verbessert.

Aufgrund dieser kritischen Lage arbeitet IPON zurzeit auf eine baldige Mandatskonferenz mit PADATA hin, um eine feste Partnerschaft eingehen zu können. Währenddessen führt das IPON-Team im Rahmen einer Pre-Study vor Ort jedoch bereits Menschenrechtsbeobachtung durch, um eine weitere Eskalation der Gewalt zu verhindern. PADATA hat IPON im September offiziell angefordert.

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